Der Quell des Patriarchats

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„Das Patriarchat“ ist unseren Tagen oft geschmäht, trotz seiner veredelnden und kulturellen Kraft.Während viele Männer sich von der falschen Propaganda gegen Maskulinität frei machen, liebäugeln doch manche mit der Anklage gegen den Quell des Patriarchats – Gott, der König und Allvater. Das Christkönigsfest am Ende des liturgischen Jahres, am letzten Sonntag des Oktobers erinnert daran, dass das Reich Gottes, welches an der Parusie auf Erden voll verwirklicht wird, bereits existiert und Rechte über die Welt hat.

Die Welt ist gegenwärtig in einem desaströsen Zustand. Die edelsten und männlichsten Prinzipien in der Gesellschaft wurden seit fünf Jahrhunderten mit besonderer Grausamkeit belagert – in einer Revolte gegen die legitime Autorität. Sei es König, Priester, Ehemann oder Vater, perverse Revolutionäre trachten danach, diese Einrichtungen männlicher Führung abzuschaffen; Nun sind wir in der Zivilisation, der es an ihnen mangelt, in jeder authentischen Form.

Männer müssen im privaten und öffentlichen Leben führen

Eine Frau gedeiht nur unter dem Schutz und der Aufsicht des Mannes. Frauen fehlt es im Allgemeinen eine gewisse Autarkie, und ihre Überzeugungen und Gefühle sind weitgehend durch ihre emotionalen Bindungen zu anderen beeinflusst. Männer fällt es im Allgemeinen leichter der Vernunft und einem Prinzip zu folgen, trotz Druck und Bindungen. Auf der Grundlage ihrer persönlichen Qualität kann ein Mann der Vernunft einer Frau freilich insofern trauen, aber am Ende versteht er, dass er sich nicht auf eine Frau verlassen kann und darf, dass sie einen Kurs auf unbegrenzte Zeit halte, geführt durch das Schiff der Vernunft.

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Carrie Nation: “bibelgläubige” Kirchenfrau oder Ankündigung einer neuen satanischen Zeit?

Er muss eine attraktive und überzeugende Überlegenheit in sich selbst anbieten, zu dem sie emporschauen und dem sie ihre Loyalität spenden kann. Dann, wenn ihre inneren Ressourcen ins Wanken geraten, wird sich ihre Hingabe auf ihn für gewöhnlich fokussiert haben. Für einen guten Mann liegt der Nutzen des Aufwandes, eine Frau an ihn zu gewöhnen, gleichrangig bei Ihr wie bei Ihm, übereinstimmend mit der Vernunft und der Gerechtigkeit.

Der Gedanke des Maskulinismus trifft auf diese Weise eine ewige Wahrheit über die beiden Geschlechter. Manche Männer nutzen dies im Gegensatz zur Vernunft und Natur aus. Ich denke, der Maskulinismus ist gut, solange er einen Mann mit den Tatsachen der Natur in Verbindung bringt, ihm ein gesteigertes männliches Verhalten gewährt und ihm ein Bewusstsein für seine Rolle und Verantwortung als Mann, als natürlicher Leiter der Frau, verleiht.

In diesem Sinne ist das, was wir „Maskulinismus“ nennen, das, was unser Urgroßväter einfach als gesunden Menschenverstand bezeichneten. Jeder gute Mann sollte seiner Frau das Geschenk einer unerschütterlichen aber gütigen Führung geben. Er liebt seine Frau, ist sich aber bewusst, dass sie weder will, noch in der Lage ist, von seiner veredelnden Führung und umsichtigen Schutz ihres Mannes frei zu sein. Er muss der Mann sein, auf den sich ihre Instinkte einüben können, und er sollte dieser Position würdig sein; Er muss mit ihren Gefühlen weise und mannhaft umgehen. Sicher ist, dass er ihre emotionalen Bedürfnisse nicht in der Art und Weise entsprechen darf, die sie einfordert. Das wäre nicht nur falsch, sondern kann auch (evntl. unbewusst) ein Versuch sein, seine Schwäche auszuloten.

Maskulinität ist eine Analogie himmlischer Herrschaft

In einem gewissen Sinn können wir sagen, dass Gott „jenseits der Geschlechter“ ist. Aber auf der anderen Seite und einem ebenso wahren Sinn entsprechen Maskulinität, Männlichkeit, Vaterschaft als Qualitäten eher dem Göttlichen, wohingegen Feminität. Weiblichkeit und Mutterschaft Qualitäten sind, die eher mit der Schöpfung verknüpft sind. Dies verhält sich aufgrund der Tatsache so, dass Maskulinität das aktive und befruchtende Prinzip ist, Feminität das passive und befruchtete Prinzip.

Je mehr eine Sache ist beherrschter und Ziel der Aktion ist, umso femininer. Je mehr es (authentisch) aktiver ist, umso männlicher. Gott ist Actus Purus, reiner Akt, reine Vaterschaft. Er ist der Vater, von dem „alle Vaterschaft im Himmel und auf Erden seinen Namen empfängt“ , von dem unsere Männlichkeit eine verhältnismäßige Manifestation ist. Schöpfung existiert entlang eines Spektrums des Seins mehr oder weniger feminin oder mehr oder weniger maskulin, im jenen Sinne, wie es an Handlung und Potential ausgerichtet ist.

Nein, ich sage nicht, dass jeder eine „feminine Seite“ hat, aber ich sage, dass jeder Mensch im Bezug auf seinen Schöpfer, ein Subjekt ist, beherrscht wird, in einer abhängigen Position und dies enspricht analog mehr dem Femininen als dem Maskulinen. Aber als ein Mann natürlich, ist die einzelne Natur seines Geschlechtes eine Analogie der Vaterschaft, des Königreichs, der Priesterschaft von Gott.

In zukünftigen Artikel werde ich mehr darüber schreiben, wie – im Christentum zumindest – das religiöse Leben als eine Teilhabe an Gott beschrieben wird…also wie Gott der Kreatur hilft, männlicher zu werden, exzellenter, freier, stärker, aktiver, mehr wie ER durch Teilhabe. Das religiöse Leben ist ein verbindendes und damit vermännlichender Prozess. Und der Dienst so vieler Heiliger preist präzise gesagt diesen Element in ihrem Charakter: dass sie männlicher wurden, als viele Männer.

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Gott,
du hast neben anderen Wundern deiner Allmacht auch dem schwachen Geschlecht den Sieg des Martyriums verliehen;

gewähre uns gnädig, daß wir, die wir das Geburtsfest deiner heiligen Jungfrau und Märtyrin Agatha feiern, nach ihrem Vorbild zu dir emporsteigen. – Tagesgebet zum Gedenken der Hl. Agatha

Auch hat Gott den Männern einen besonderen Einblick in seine Beziehung zur Schöpfung gegeben hat, aufgrund unserer Zwischenposition als männliche Wesen; wir haben etwas von dem Herrscher und etwas von dem Subjekt in uns. Unsere Erfahrung als die Meister der Weiblichkeit gibt uns einen Einblick in Gottes Erfahrung mit uns allen; unsere Erfahrung als Subjekte Gottes gibt uns Einblick in eine Unterordnung der Frau (und oft genug, Unbeständigkeit).

Dies sollte uns zu besseren Untertanen Gottes machen und eine bessere Herrscher über Frauen und Gesellschaft. Manchmal treffe ich auf Männer im Umfeld von Redpills, die noch rundweg unreife Vorstellungen über Gott und atheistische Ideen pflegen – Ideen, welche von den gleichen Propagandisten unterstützt werden, die uns Feminismus, Marxismus, usw. gebracht haben. Oft beinhalten diese Einwände: gegen Gottes Härte, seine Intoleranz, seine Anwendung von Gewalt, seine eifersüchtige Meisterschaft, die keinen Rivalen duldet.

Aber dies sind die Klagen, mit denen eine Feministin, die eigentlich vorteilhaften Eigenschaften des Patriarchats verhöhnt. „Red Pill“ Männer sehen in der Regel die Krise durch das Fehlen von männlichen Einfluss verursacht, aber männlicher Einfluss ist ein Abglanz des Göttlichen: der Obersten Maskulinität, die gewaltsame Verteidiger des Guten und Bestrafer des Bösen. Wenn die Gesellschaft einen König braucht, wenn sie einen Priester braucht, wenn sie Männer und Väter braucht, müssen wir auf ihn blicken, von denen diese Einrichtungen gehen. Wenn wir uns fragen, warum die Welt Patriarchat und Autorität ablehnt, sage ich euch: weil sie zuerst den Hohekönig selbst abgelehnt hat.

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Christ krönt den deutschen Heiligen und Kaiser Heinrich II., während Engel ihm Schwert und Zepter verleihen und geheiligte Priester ihn stützen.

Das Christkönigfest steht im Mittelpunkt der Reaktion der Kirche zu einem aggressiven Liberalismus. Es kam über  Jahrhunderte zu den ideologischen und militärischen Revolutionen des Westens – Protestantismus, Humanismus, Atheismus, Republikanismus, Demokratismus, Sozialismus und Kommunismus. Die Kirche bemüht sich damit dem Gläubigen zu versichern, dass Gott nicht nur Rechte über das geistige Reich und die Kirche hat, sondern über die gesamte Gesellschaft, über alle Menschen, über alle Nationen, die absolut jede Art vorgesteller „Menschenrechte“, gebildet in Abstraktion von den Prinzipien der Wahrheit und Gerechtigkeit, übertrumpfen.

Um zu versuchen, ein System der „Rechte“ zu etablieren abstrahiert von dem, was richtig ist, versucht die Rebellion der Gebrechlichkeit und Torheit sich gegen die Kraft und Weisheit zu verschwören. Und deshalb ist unsere Zeit buchstäblich pervers (von lat. pervers „verdreht“), das heißt umgestülpt; Demokratie und Republikanismus verherrlichen und erheben Demagogen und Mobs über die Gerechtigkeit selbst; Feminismus invertiert die natürliche Dynamik der Geschlechter; Sozialismus und Marxismus fördern den Verfall der großen Schöpfern der Gesellschaft zu seinen korrupten Konsumenten; die Homosexuellen-Agenda versucht Gesundheit und Fruchtbarkeit mit Krankheit und Unfruchtbarkeit gleichzusetzen. Das Thema ist das gleiche: Gerechtfertigte männliche Autorität ist schlecht – sie will uns davon verbieten, für kostenlose Dildos abzustimmen…

Ich lade Männer dazu ein, das große Recht und die Würde des Mannseins zu betrachten – die Zugehörigkeit zu dem Geschlecht, dem Vornehmheit und Meisterschaft zur Rechten sitzen. Ich fordere sie auf, über die Verbindlichkeiten und Pflichten,die damit kommen, zu reflektieren, was für ein Mann er sein will, wenn er denn dem Titel „Mann“ würdig ist.

Ich ermutige sie,  die Grenzen des schönen Geschlechts zu betrachten, und wie wir danach streben sollten, jede Weiblichkeit aus unseren Charakter zu tilgen und an Männlichkeit zu wachsen, mehr uns Gott zu nähern, durch Kraft. Wenn wir Autorität, Gerechtigkeit, Wahrheit, die Meisterschaft der Beherrschung und die herausragenden Leistungen in der Ordnung der Schöpfung schätzen, lasst sie uns auf die höchste Maskulinität ausrichten, der höchste Ursprung aller Vaterschaft, und zu dem höchsten aller Könige. Ihn abzulehnen, vor allem für seine Qualität strenger Herrschaft, ist eine Ablehnung der besonders männliche Qualität unserer eigenen Seelen und macht uns zu den Verbündeten der Revolution gegen das edle Patriarchat.
Versöhnung mit dem Grundsatz der gerechten Autorität – und nicht mit „demokratischer Fairness“ – ist ein unverzichtbare Voraussetzung einer echten Rückkehr der Könige.
Übersetzung des Artikels Fountain of Patriarchy by Fr. Aurelius Moner on returnofkings.com

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